Relief der drei Matronen. Bis 1834 in der Wand eines Hauses eingemauert. Funde aus der RömerzeitEin aufwändig und reich ausgestatteter Gutshof ("villa rustica"), welcher mindestens acht Wohn- und Wirtschaftsgebäude und außerdem ein Bad umfaßte, erstreckte sich auf einem flachen Rücken über die Gewanne "Jungweingart", "Steinigen" und "Bisach".
Befund von 1757: "Die Mauern des angetroffenen Gebäudes, das aus fünf Räumen bestand, waren noch bis zu 3 m hoch erhalten. Zwei der Räume besaßen eine Fußbodenheizung (hypocaustum) und in einem stand auf zwölf Pfeilerchen ein hoher gegossener Metallkessel, in den eine breite zinnerne Rinne durch die Wand hindurch führte. Gut erhalten war auch ein Türrahmen mit Angeln... ". Außerdem werden mehrere Bild- und Inschriftensteine erwähnt, darunter ein runder Wochengötterstein, der sich heute im Römischen Lapidarium in Stuttgart befindet. In den folgenden Jahren werden immer wieder Einzelstücke geborgen. Bronzestatue eines stehenden Herakles mit der Keule in der Rechten und den Äpfeln der Hesperiden in der Linken >>Weitere interessante Einzelheiten über die Ausgrabungen im 18. und 19. Jahrhundert finden sich im Buch "1200 Jahre Zazenhausen 788-1988"
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